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Der privatisierte Subkontinent. Zu John Corbet Anderson und C.R. Francis: Sketches Of Native Life In India (1848)

Unter der großen Flut der illustrierten Indien-Reisebücher, mit der sich das britische Publikum im 18. und 19. Jahrhundert konfrontiert sah, genießt der 1848 in London erschienene Band „Sketches of Native Life in India“ den Ruf eines der visuell eindringlichsten und eigenwilligsten Beispiele zu sein. Obgleich das
Werk mit einer im Anhang abgedruckten Liste von 350 Subskribenten und mit Distributoren in London
und Edinburgh keine schlechte Verbreitung hatte, sind heute selbst Einzelblätter daraus in Spezialantquariaten kaum mehr aufzufinden.
Sein Autor Charles Richard Francis war Angehöriger des
Bengal Medical Establishment, einer Institution, die für die medizinische Versorgung seiner Landsleute auf dem indischen Subkontinent zuständig war und die, wie alle anderen kolonialen Institutionen dort eine Gründung der H.E.I.C., der Honourable
East India Company
war.

>PDF: tinted-india2

John Corbet Anderson and C.R. Francis:”Sketches Of Native Life In India” (1848)

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